BREZELPOST 1-2022

Süße Kunst Die kreative GNAIER-Konditorei DER SPEZIALITÄTEN-BÄCKER Das GNAIER-Kundenmagazin Ausgabe 1-2022 BREZELPOST Kräftig & dunkel: der Bruder des Älblers Immer wieder neu: die GNAIER-Aktionen Familienbetrieb: ein Erfolgsmodell

Familienbetrieb im besten Sinne Wenn man wie ich fast 25 Jahre im gleichen Betrieb arbeitet, dann muss es einem dort schon gefallen. Mir war bereits beim ersten Probearbeiten vor meiner Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin 1998 bei der Bäckerei Gnaier – damals noch in der alten Backstube in der Heidenheimer Straße bei Paul Gnaiers Vater Kurt – klar, dass das mein Ding ist. Ich brauche Leute um mich herum und genieße es, auch mal mit den Kunden nett zu reden. Und ich kann in meinem Beruf meine Kreativität ausleben und schätze die vielen verschiedenen Aufgaben jeden Tag. So war es für mich auch klar, dass ich nach meiner Elternzeit langsam wieder einsteige, erst als Minijobber und später in Teilzeit. Und nicht zuletzt wegen der familiären Atmosphäre bei Gnaier kam bei mir niemals der Gedanke auf, bei einem anderen Bäckereibetrieb oder in einem anderen Beruf zu arbeiten. Dazu trägt sicher auch das tolle Miteinander bei. Das war gerade in den letzten beiden Jahren besonders wichtig, denn mit der Pandemie wurde vieles anders – von den Abläufen bis hin zum Umgang mit den Kunden. Aber gemeinsam haben wir es geschafft: mit unserem Team und mit unseren treuen Kundinnen und Kunden. Und so freue ich mich jeden Tag aufs Neue auf die Begegnung mit Ihnen! Ihre Sandra Ortwein 2 BREZELPOST 1-2022 Editorial

Impressum Herausgeber: Gnaier GmbH, Königsbronner Straße 50, 89520 Heidenheim, Telefon 07321 61004, Fax 07321 66928, E-Mail info@gnaier-baeckerei.de. V.i.S.d.P: Paul Gnaier – Konzeption, Text und Gestaltung: cmc centrum für marketing und communication gmbh, Erchenstraße 10, 89522 Heidenheim, info@cmc-online.de – Druck: Druckerei Schmid, Giengen – Bildnachweis: Adobe Stock: byStudio (8), Fotowerk drubig-photo (11), Gpoint Studio (3), HLPhoto (9), janvier (3), Misses Jones (6), stockcreations (3); alle anderen Gnaier & cmc. Rund 90 % der deutschen Haushalte besitzen der Statistik zufolge einen Grill und immer noch werden vor allem Steaks und Würstchen gebrutzelt. Aber natürlich gehört zum Grillspaß neben leckeren Saucen und Salaten auch das passende Brot von Gnaier, wie Paulette, Ciabatta oder die Zwiebel-, Tomaten- oder Peppi-Baguettes. Pünktlich zur neuen Saison startet die „Grillzeit“ mit einem attraktiven Couponheft und der Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es wieder viele wertvolle Preise und außerdem alles, was zum Grillen dazugehört: Grillgut, leckere Gnaier-Brote und Bier. Aus dem Edeka-Markt in der Hohen Wart in Herbrechtingen wurde ein Geschäft für Wohndecor und Gnaier nutzte die Gelegenheit, um seine Filiale ebenfalls in neuer Optik erstrahlen zu lassen. Neben einer großen Bedientheke inklusive einer großen Snack-Abteilung erwartet die Besucher auch ein gemütliches, schickes Café mit zwölf Sitzplätzen. Geöffnet ist jeden Tag ab 6 Uhr, die Filiale schließt montags bis freitags um 19 Uhr, am Samstag um 18 Uhr und sonntags um 12 Uhr. Veganer Genuss – auch bei Gnaier In neuem Gewand: Gnaier in Herbrechtingen Ab an den Grill Die Zahl der Menschen, die sich vegan ernähren möchten, nimmt stetig zu. Die Auswahl im Supermarkt wird täglich größer und das Vegan-Kennzeichen ist auf immer mehr Produkten zu finden. Aber wie sieht das beim Bäcker aus? „Alle Brote und Brötchen bei Gnaier sind vegan, denn sie bestehen aus den klassischen Zutaten Mehl, Salz, Hefe und Wasser. Und wenn Fett benötigt wird, kommt nur Speiseöl zum Einsatz“, erklärt Bäckermeister Peter Morche. „Das gilt natürlich nicht mehr für eine Käselaugenstange“, ergänzt er lachend. „Da wird bei uns nur echter Käse und kein veganer Ersatzkäse verwendet.“ Butter und Sahne sind natürlich auch in den süßen Produkten enthalten, die damit nicht vegan sind. Ein reine veganes Plunderstück ist in der Entwicklung – und dann können auch alle Veganer mit süßem Zahn das richtige bei Gnaier finden. Für besonderes Engagement Beim Bürgerempfang der Stadt Heidenheim werden jedes Jahr besonders verdiente Freiwillige ausgezeichnet. In der Kategorie 4 „Engagierte UnternehmerInnen“ sind 2022 Petra und Paul Gnaier nominiert. Ein paar Cent mehr ... Was braucht man alles für ein gutes Brot? Die richtigen Zutaten – und dabei vor allem Mehl – und natürlich einen heißen Ofen. All das wurde in den letzten Monaten deutlich teurer. Auch wenn aktuell keine Lieferengpässe für Getreide und andere Rohstoffe zu befürchten sind, so stiegen die Material-, Energie- und Logistikpreise in den letzten Monaten deutlich an. „Die steigenden Kosten können dazu führen, dass Betriebe diese durchaus an Verbraucher weitergeben müssen,“ erläutert Michael Wippler, der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider ergänzt: „Die Preisbildung von Backwaren ist immer von der Kalkulation und Kostenstruktur des jeweiligen Unternehmens abhängig. Aufgrund der enormen Kostensteigerungen im Bereich Rohstoffe, Energie und Personal wird eine Anpassung für viele Betriebe vermutlich jedoch unabdingbar.“ Auch die Bäckerei Gnaier wird daher in den nächsten Wochen einige Preise anpassen müssen. 3 BREZELPOST 1-2022 GNAIER kompakt

Den ganzen Arbeitstag mit süßen Stückle, frisch gebackenem Kuchen oder kunstvoll verzierten Torten zu verbringen, das klingt für viele Menschen bestimmt wie das Märchen vom Schlaraffenland. Die Konditorinnen und Konditoren der Bäckerei Gnaier hatten allerdings ganz unterschiedliche Gründe für ihre Berufswahl, auch wenn eines sicher ist: Köstliches Feinbackwerk würde keine und keiner von ihnen verschmähen. Andreas Martinek ist zwar einer der Neuesten im Team, gleichzeitig bringt er aber jahrzehntelange Erfahrung mit. „Ich wollte noch mal ein berufliches Abenteuer erleben“, sagt der 53-Jährige, deshalb verstärkt er seit Februar die Gnaier-Konditorei. Als Bäckermeister hat Martinek zwar jede Menge Erfahrung, die Aufgabe, alle Gnaier-Filialen in der Region jeden Tag mit süßem Backwerk zu versorgen, bringt aber neue, spannende Aufgaben mit sich. „Für mich ist das ein Volltreffer“, sagt er glücklich. Beste Handwerkstradition Was Andreas Martinek an seiner neuen Aufgabe besonders begeistert, ist zu erleben, wie in der Gnaier-Backstube mit sehr rationalen Abläufen täglich köstliches Backwerk nach bester handwerklicher Tradition entsteht. „Das Produkt muss schön aussehen“, sagt Martinek. Gerade bei süßen Stückle sei es wichtig, dass den Kundinnen und Kunden schon beim ersten Anblick das Wasser im Mund zusammenläuft. Gleichzeitig sei es wichtig, die Arbeitsschritte so zu gestalten, dass beste Qualität auch zu kundenfreundlichen Preisen hergestellt werden kann. Als Neuzugang in der Konditorei hat Andreas Martinek auch noch einen ganz frischen Blick auf die Kolleginnen und Kollegen. Aber schon nach wenigen Wochen ist er voll des Lobes: „Das ist ein wirklich tolles Team“, sagt er. Beispiel Tortenherstellung: „Da braucht es sehr viel Fantasie und ein gutes Händchen für die vielen Details“, so Martinek. Ob Plunder, Torten oder feinste Petits Fours – die Vielfalt der Produkte, die in der Gnaier-Konditorei entstehen, lässt sich kaum überblicken. Wir bei GNAIER Süße Kunst – die kreative Konditorei kompetente Team der Gnaier-Konditorei in Schnaitheim fertigt täglich höchste Handwerksqualität – und das mit viel Freunde am Beruf. Ob süße Stückle, leckere Kuchen oder kunstvolle Torten, das Insgesamt 27 Filialen versorgen die Konditoren täglich mit vielerlei Köstlichkeiten. Jannika Vogel schätzt besonders den kreativen Aspekt ihrer Arbeit. Andreas Martinek hat ein wachsames Auge auf die perfekte Optik. 4 BREZELPOST 1-2022

Bei der Bäckerei Gnaier können sich die Kunden ihre Wunschtorte auch online mit dem Tortenkonfigurator aussuchen. Spätestens bei den Motivtorten sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt. Ob Spiderman oder das eigene Lieblingsauto – alles lässt sich in farbenfrohe und köstliche Torten umsetzen. Intensive Ausbildung Viele Kunden kommen aber auch mit Fotos in die Filialen, auf denen Beispiele für umwerfend schöne Torten zu sehen sind. In der hauseigenen Konditorei wird die Torte dann professionell umgesetzt. Sich die Feinheiten dieses süßen Handwerks anzueignen, hat Francesca Rieck schon fast geschafft. Die 20-Jährige ist im dritten Ausbildungsjahr zur Konditorin, weiß aber schon genau, was sie bei ihrer Abschlussprüfung leisten muss. Routiniert zählt sie auf: „Dieses Jahr machen wir eine Formtorte in Retro-Optik, Pralinen und Petits Fours.“ Nach zwei Tagen müssen die Prüflinge alles fertig haben – inklusive der Tischdekoration. Francesca Rieck lässt keinen Zweifel daran, dass sie sich gut gerüstet fühlt. Und danach, wenn der Prüfungsstress erst einmal vorbei ist, will sie im erlernten Beruf bleiben. „Das macht total viel Spaß und ich fühle mich wirklich wohl hier“, sagt sie. Sie habe schon als Kind gerne gebacken, also lag es nahe, in den Konditorberuf reinzuschnuppern. Nach zwei Tagen Praktikum bei Gnaier stand die Berufswahl für Francesca fest. Ganz ähnlich war es bei Jannika Vogel. Die 19-Jährige, die ebenfalls kurz vor der Prüfung steht, hat vor ihrer Ausbildung ein Praktikum absolviert. Da war sie aber schon sicher, dass sie Konditorin werden will. „Ich habe früher oft mit meiner Oma gebacken“, erzählt die Gussenstädterin. Diese Leidenschaft fürs Backen kann sie nun auch im Alltag ausleben. Am liebsten fertigt Jannika kunstvolle Torten – je schwieriger, desto besser: „Das Kreative an dieser Arbeit mag ich besonders“, sagt Jannika. Und so bekommen die Tausende süße Leckereien, die jeden Tag in großer Vielfalt bei Gnaier hergestellt werden, immer ihren besonderen Touch. Wir bei Gnaier Die duale Ausbildung zum Konditor dauert drei Jahre. Francesca Rieck steht kurz vor der Abschlussprüfung zur Konditorin. Nicht nur bei der Dekoration der Torten ist viel Handarbeit gefragt Ob Torten oder Plunder, Schnitten oder Muffins – die Vielfalt der Produkte aus der Gnaier-Konditorei kennt kaum Grenzen. Hier nur einige Beispiele wie Schwarzwälder Kirschtorte, Himbeer-Schnitten, Dinkel-Walnuss-Schnecken, Dinkel-HimbeerMuffins und Quarktaschen. Süß und lecker – jeden Tag 5 BREZELPOST 1-2022

Die Nährwerte des Brenztälers: Brennwert: 213 kcal Kohlenhydrate: 42,5 Gramm Eiweiß: 6,3 Gramm Fett: 0,8 Gramm (Alle Angaben pro 100 g) Der Älbler ist bestimmt eines der beeindruckendsten Brote aus der GnaierBackstube: zweieinhalb Kilo reine Handwerkskunst – und ebenso viel Genuss. Jetzt hat der Älbler quasi einen Bruder bekommen. Der Brenztäler, seit März neu in den Gnaier-Filialen, ist die Roggenvariante des Älblers, und eine Verlockung für alle, die kräftige Roggenmischbrote schätzen. Backstubenleiter Peter Morche ist so etwas wie der Vater des Brenztälers. „Wir hatten die Idee, den Älbler in einer dunklen Variante auszuprobieren.“ Der Älbler hat sich nämlich als sehr beliebt entpuppt, manche Kunden kaufen einen halben oder einen Viertellaib, sogar scheibenweise geht das Brot über die Ladentheke. Besonders beliebt ist der „Kartoffel-Schmaus“, eine dicke ÄlblerScheibe, überbacken mit einer Mischung aus Schmand, Lauch, Zwiebeln, Käse, Kartoffeln und auf Wunsch auch Speck. Diese Vesper-Spezialität bekommt nun eine kräftige, dunkle Variante an die Seite. Ein Laib in den Ausmaßen des Brenztälers ist nicht einfach nur ein Brot. „Wir mussten sogar speschmecken, die kräftige, dunkle Brote l ieben. Roggenvariante ergänzt. Der Brenztäler wird all denjenigen Die Bäckerei Gnaier hat den beliebten Älbler jetzt mit einer zielle Formen beschaffen“, erzählt Morche. Darin ruhen die Laibe, bevor sie in den Ofen geschoben werden. Der Unterschied zwischen Älbler und Brenztäler liegt aber nicht nur im Getreide. Der neue Mega-Laib braucht eine ganz andere bäckerische Zuwendung. Handwerkliche Leidenschaft Überhaupt steckt in den beiden XXL-Broten die ganze handwerkliche Leidenschaft der GnaierBäcker. Der Älbler, aus reinem Weizenmehl gebacken, besteht aus einem sogenannten langgeführten Teig. Das bedeutet vor allem, dass der Teig viel Zeit für die natürlichen Prozesse bekommt, die in Gang gesetzt werden, wenn Mehl, Wasser, Hefe und Salz gerührt und geknetet werden. Dabei geht es nämlich nicht nur um das bloße Mischen, in diesem Schritt entsteht vielmehr ein Großteil des Aromas, das Brotkenner so schätzen. Ganz wichtig ist bei dieser Art der Teigführung aber auch, dass Brote aus langgeführtem Teig als besonders bekömmlich gelten. Der Brenztäler wird dagegen aus Weizen- und Roggenmehl und einem Roggensauerteig hergestellt. „Das ist eigentlich ein echter Klassiker“, sagt Peter Morche. In diesen Ausmaßen gab es bei der Bäckerei Gnaier allerdings bislang kein Roggenmischbrot. Der Teig des Brenztälers muss zwischen den ArbeitsschritKräftig & dunkel: der Bruder des Älblers Aus der BACKSTUBE 6 BREZELPOST 1-2022

ten immer wieder ruhen, damit die fleißigen Bakterien im Sauerteig ihre Arbeit tun und dem Brot gleichermaßen Volumen und Geschmack geben. Ein neues Brot wie den Brenztäler schütteln auch die erfahrenen Bäckerinnen und Bäcker in der Gnaier-Backstube nicht einfach aus dem Ärmel. Dazu braucht es viel Erfahrung und handwerkliches Wissen. Immer wieder setzte Backstubenleiter Peter Morche in den vergangenen Monaten Teig für den Brenztäler an, das gebackene Ergebnis wurde dann im Team verkostet. Schritt für Schritt näherten sie sich so dem idealen Rezept an. Viel Fingerspitzengefühl Allerdings sind nicht nur die perfekte Mischung der Zutaten und die Ruhezeit wichtig, auch beim Backen brauchen sowohl der Älbler als auch der Brenztäler viel Fingerspitzengefühl. Erst das perfekte Verhältnis von Temperatur und Backzeit sorgt dafür, dass der Teig gut durchgebacken ist und eine optimale, nicht zu dunkle Kruste bekommt. Dass die leckeren Fünfpfünder bei der Verarbeitung auch noch einiges an Muskelkraft verlangen, räumt Morche mit einem Augenzwinkern ein. Die ungleichen Zwillinge Älbler und Brenztäler sind nicht nur beeindruckende Brote, wenn man sie im Regal hinter der Bäckertheke sieht. Sie sind gewissermaßen auch ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Immerhin steigt die Zahl der Single-Haushalte auch im Landkreis immer weiter an. Vielen Menschen, die alleine wohnen, erscheint ein ganzer Laib Brot als zu viel. Ein altbacken gewordenes Brot wegzuwerfen möchten sich die meisten Menschen aber auch nicht vorstellen. Ihnen bietet Gnaier mit diesen beiden Varianten die Möglichkeit, täglich frisches Brot ganz nach dem eigenen Bedarf zu kaufen. Ganz egal, ob man ein halbes Pfund wünscht oder drei Scheiben fürs Abendbrot, in den Gnaier-Filialen bekommen die Kunden exakt die gewünschte Menge, frisch vom ganzen Laib geschnitten. Für jeden etwas: Mehr als 20 Brotsorten hat die Bäckerei Gnaier im Angebot. Schritt für Schritt zum perfekten Brot 1 Die Formen für die Älbler und Brenztäler werden eingemehlt. 2 Gründliches Kneten ist wichtig, um dem Teig die perfekte Struktur zu geben. 3 Vor dem Backen dürfen die Laibe in den Formen noch etwas ruhen. 4 Das Einschneiden sorgt für die ideale Form und eine schöne Kruste. 1 2 3 4 Vollkornsauerteig, Roggenschrot, Roggenvollkornmehl und Weizenmehl sind die ballaststoffreichen Zutaten für das GnaierEck. Für den kernigen Geschmack sorgen Sonnenblumenkerne, Sesam und Leinsamen. Laib für Laib von unseren Bäckern verwogen, geformt, mit Wasser „eingenetzt“ und in den Ofen eingeschossen wird Gnaier’s Gnetztes. Das ergibt eine knusprige Kruste, die das Brot auch lange frisch hält. Die Ural-Kruste ist ein besonders knuspriges Gnaier-Brot aus Roggenmehl und einem besonders hohen Anteil an Roggensauerteig für einen kräftigen Geschmack und lange Frischhaltung. Aus reinem Weizenmehl gebacken und mit langer Teigführung ist der Älbler das erste XXL-Brot von Gnaier mit einem Gewicht von fünf Pfund. Und die Kunden bekommen exakt die Menge, die sie wünschen. Handwerkskunst aus der Backstube Aus der BACKSTUBE 7 BREZELPOST 1-2022

Verwaltungsleiter Dario Acri und Verkaufsleiter Philipp Hauke sind die kreativen Köpfe hinter vielen der spannenden Gnaier-Aktionen. Bevor die Produkte aber den Weg in die Filialen finden, wird viel getüftelt. Erst nach einer erfolgreichen Verkostung durch das ganze Team gehen die Aktionsartikel in die Produktion. Immer wieder neu – unsere Aktionen Dinkelprodukte zum gesunden Start in den Frühling, alles rund ums Grillen im Sommer oder witzige, wenn nicht sogar manchmal etwas verrückte Ideen zu großen Sportevents – es können durchaus schon einmal fast zehn Aktionen pro Jahr bei Gnaier werden. Aber der Reihe nach ... Die Planungen starten bereits im November des Vorjahres, wenn der große Aktions- und Werbeplan entsteht. Federführend sind dabei Verwaltungsleiter Dario Acri und Verkaufsleiter Philipp Hauke. „Wir entwickeln die ersten Ideen und sammeln auch Vorschläge aus allen anderen Abteilungen“, erklärt Dario Acri. Die Zielsetzung ist dabei klar, wie Philipp Hauke ergänzt: Wir möchten den Kunden ein abwechslungsreiches Sortiment bieten. Auf der einen Seite haben wir Produkte, die es nicht immer gibt, wie Nusshörnchen oder Quarkschnecken, und dann saisonale Produkte wie an Weihnachten und eben unsere Aktionen das ganze Jahr über.“ Mit kritischem Blick Nach den ersten Ideen fängt die Arbeit aber erst richtig an. Die Abteilungsleiter in der Bäckerei und der Konditorei erstellen die ersten Prototypen, die anschließend in größerer Runde unter kritischen Blicken verkostet und begutachtet werden. Für alle Ideen, die diesen Test bestehen, geht es dann an die Rezeptierung und Kalkulation. „Natürlich müssen sich die Produkte auch rechnen“, beschreibt Dario Acri das Konzept, „aber manchmal schaffen es auch Produkte in eine Aktion, weil wir sie einfach haben möchten.“ Rund drei Wochen vor dem jeweiligen Start geht es in die heiße Phase. Einkäufer Ralf Theilacker kümmert sich darum, dass alle benötigten Zutaten und eine passende, möglichst nachhaltige Verpackung auch rechtzeitig vorhanden sind, und die Designer bei AVIMA machen sich an die Gestaltung aller benötigten Werbemittel. Diese Agentur in Mülheim-Kärlich ist die Tochter eines großen Verpackungsherstellers und hat den Fokus auf Packungsdesign und Aktionsprojekte gelegt. „Wir bekommen von Gnaier meist nur ein paar Stichworte und haben dann große Freiheiten“, beschreibt Stefan Seidl von AVIMA das Vorgehen. Aus zwei oder drei ersten Konzepten wählen Dario Acri und Philipp Hauke ihre Favoriten aus, die dann weiter ausgearbeitet werden – von der Tüte bis zu PlaFür Abwechslung ist bei Gnaier immer gesorgt. Das gilt bereits für die reguläre Produktpalette, mit viel Fantasie geplant und durchgeführt werden. umso mehr aber für die zahlreichen Aktionen, die Viel Infos zu den aktuellen Aktionen gibt es auch immer bei Facebook und Instagram: instagram baeckerei_ gnaier/ FACEBOOK-SQUARE GnaierBaeckerei 8 BREZELPOST 1-2022 GNAIER vor Ort

katen und von Preisschildern bis zu Displaywerbung. Und natürlich müssen auch die Kolleginnen und Kollegen in den Filialen auf die Aktionen eingestimmt werden. „Da gibt es dann Produktverkostungen und wir erklären allen, wie z. B. Gewinnspiele oder Stempelaktionen ablaufen“, sagt Philipp Hauke. Letzter Step vor dem Start ist die Dekoration der Filialen durch Karin Bleser, der Inhouse-Dekorateurin bei Gnaier. Sie geht auf Tour und so wird im Frühling z. B. aus der Ski-Deko der Gnaier-Alm eine frühlingshafte Schmetterlingsgestaltung. Kurioses aus aller Welt So entstanden viele interessante und oft auch mal etwas schräge Produkte. „Wir wollen durchaus auf die Spaßpauke hauen, sodass die Leute in der Region darüber sprechen“, sagt Dario Acri und nennt gleich schmunzelnd ein Beispiel: „Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hatten wir ein WeltMAISterbrot mit Maismehl entwickelt. Das wollte leider niemand haben, aber immerhin redeten alle darüber!“ Apropos WM. Dieser Begriff und auch das Wort Olympia darf bei den Aktionen keinesfalls verwendet werden, denn sonst flattert sofort Post von den Anwälten des IOC oder der FIFA ins Haus. Ideen, die bleiben Bisher hatten Acri und Hauke dafür aber immer die passende Lösung und so entstanden gerade aus den Fußballaktionen einige Produkte, die dauerhaft den Weg in das Gnaier-Sortiment fanden. „Der Chakalaka-Wecken aus Südafrika war 2010 der Großvater der scharfen Flanke und aus der Fußballaktion 2018 haben wir die Uralkruste, ein besonders knuspriges Roggenbrot, noch heute im Programm“, sagt Dario Acri. So haben die beiden Kreativköpfe auch keine Sorge, dass ihnen irgendwann die Ideen ausgehen. Die Gnaier-Kunden können sich schon darauf freuen. Große Sportereignisse haben immer ihren Platz bei Gnaier. Zu Tokio 2021 gab es Hokkaidobrot und leckeren japanischen Käsekuchen. In Sachen Fußball konnten sich die Kunden über schwarz-rot-goldene Brötchen freuen und süße Stückchen in Trikotform. Gesunde Dinkelprodukte stehen im Fokus von „Fit in den Frühling“. Dieses Jahr neu: die Dinkeljohannesbeerquarkschnitte, die so lecker schmeckt, wie der Name lang ist. Saisonale Produkte sind auch der Aufhänger für Aktionen mit Erdbeeren, Äpfeln und Zwetschgen. „O’zapft is“ heißt es einmal im Jahr beim Gnaier-Oktoberfest, das sich bereits zu einem echten Klassiker entwickelt hat. Das gilt auch für die Grillaktion, bei der zu bekannten Produkten auch immer wieder neue Trends kommen, wie das Peppi-Baguette und die Olivenstängle. 9 BREZELPOST 1-2022 GNAIER vor Ort

Fast 100 Jahre ist es inzwischen her, dass Paul Gnaiers Großvater in Schnaitheim seine Bäckerei eröffnete. Aus dem kleinen Geschäft wurden 27 Filialen und aus zwei Mitarbeitern über 300. Aber ein Familienbetrieb ist es immer noch, denn seit 2000 führen Paul und seine Frau Petra die Bäckerei in dritter Generation. Eins ist Petra und Paul Gnaier dabei besonders wichtig: „Die Menschen stehen in unserem Unternehmen immer im Mittelpunkt.“ Und gerade in herausfordernden Zeiten wie den letzten beiden Jahren zeigt sich, ob ein Unternehmen solch einem Anspruch gerecht wird. „Wir wollten auch während der Pandelen. „All das war nur möglich durch das große Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betonen Petra und Paul Gnaier. „Zusammenhalten“ sei bei ihnen keine leere Floskel, ergänzt der Bäckermeister. Und das sei bestimmt keine Selbstverständlichkeit, denn zu den Belastungen im Beruf kamen für die Mitarbeitenden auch besondere Herausforderungen im privaten Umfeld, wie z. B. die Organisation der Kinderbetreuung, als die Schulen geschlossen waren. Dank für den Einsatz „Für seinen Einsatz gilt unserem Team unser großer und ganz persönlicher Dank“. Gerade in Situationen wie diesen zeige sich der wahre Geist eines „Familienunternehmens“ – und „Familie“ sind für Petra und Paul auch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das kann auch Sandra Ortwein bestätigen, die seit über 20 Jahren im Verkauf tätig ist: „Paul und Petra Gnaier sind immer vor Ort präsent. Dieses offene Ohr war in den letzten beiden Jahren besonders wichtig, denn mit der Pandemie wurde vieles anders – von den Abläufen bis hin zum Umgang mit den Kunden. Aber gemeinsam mit unserem Team haben wir es geschafft.“ Erfolgsmodell Familienbetrieb nur gemeinsam erfolgreich sein kann. Bestes Beispiel für Nicht erst in schwierigen Zeiten zeigt sich, dass man Teamplay als Familienunternehmen ist die Bäckerei Gnaier. mie mit dem einem breiten Sortiment für unsere Kunden da sein“, berichtet Paul Gnaier. Eine besondere Situation Dies war aber mit besonderen Herausforderungen verbunden. Das reichte von Änderungen beim Einkauf bis zu nochmals verschärften Hygienestandards in der Backstube und in den FiliaNicht nur in der Weihnachtszeit sind kleine Geschenke – wie Adventskalender oder leckere Stollen – ein Zeichen des Danks an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. www.gnaier.jobs – alle Infos über die Berufsvielfalt bei Gnaier Infos zu vielen Berufen – darunter zu allen bei Gnaier angebotenen Ausbildungsberufen – finden sich auf der Gnaier-Job-Website. Was gehört zu den Tätigkeiten? Und was erwartet mich? Dazu gibt es viel Wissenswertes über das Unternehmen, seine Geschichte und die Standorte sowie über die Besonderheiten der Ausbildung, wie z. B. spezielle interne Azubi-Trainings. Die Website funktioniert selbstverständlich sowohl mit dem PC als auch vom Tablet oder Smartphone aus, sodass man sich überall schnell informieren kann. Zugleich bietet sie die Möglichkeit, sich direkt online zu bewerben und alle wichtigen Bewerbungsunterlagen digital hochzuladen. 10 BREZELPOST 1-2022 Karriere bei GNAIER

%DKQ PLW /LHJH ZDJHQ )HWW GHU WUDGLWLRQ LQGLVFKHQ .×FKH NXU]HU 6DFK YRUWUDJ N×QVW OHULVFKH 7¿WLJNHLW VFKÑQHU HWZDV HLWOHU 0DQQ IU] 6׺LJ NHLW .ÑUSHU VSUD\ .XU]ZRUW :DFKRO GHU EUDQQW ZHLQ $SSHWLW 6WDGW LQ ,QGLHQ PLW EHU×KPWHP *UDEPDO HQJOLVFKHV .DUWHQ VSLHO 6WDGWWHLO YRQ /RQGRQ VRPPHU OLFKH 6FKOHFNH UHL %DFN WULHE PLWWHO 9RUQDPH GHV 79 .RFKV 6FKXKEHFN +DOE Z×FKVLJHU HQJOLVFK 6WUHLFK OXVWLJHU 8QIXJ %DONDQ EHZRKQHU JUѺWHU 6WURP $IULNDV VW¿QGLJ LPPHU]X (UHLJQLV RKQH HLJHQHV =XWXQ :DQGHO JDQJ LP 7KHDWHU DQGHUHU 1DPH GHU =LWURQH V×GDPHULN /DXIYRJHO 3DPSDV VWUDXº ELEOL VFKHU 3URSKHW .XQVWVWLO LP 0LWWHO DOWHU PLWWHO GHXWVFK REHUJ¿UL JHV %LHU .ÑUSHU Ʈ×VVLJ NHLW %HEHQ =LWWHUQ LQ GHU 0XVLN VFKURƪ XQZLUWOLFK /DQG VFKDIW 0LOOLRQ $EN *HOG DXVJDEH DXWRPDW $EN $XVUXI GHV 9HU VWHKHQV 5XI ]XP :HQGHQ GHV 6HJHO VFKLƪHV KLVWRULVFK 3RVVHQ UHLºHU DP )×UVWHQKRI :LHGHUJXW PDFKXQJ I EHJDQJHQHV 8QUHFKW JHOEOLFK EUDXQHU IHXFKWHU =XFNHU G¿QLVFKH 0×Q]H $FNHU ZLOG NUDXW Aus dem Westen der Alpenrepublik stammt dieses Mal unser Rezept. Hauptzutaten der Kaspressknödel sind Brot und Käse und sie sind fast so vielseitig wie Maultaschen. So kann man die Knödel als Suppeneinlage verwenden oder knusprig ausbacken und dann mit Sauerkraut oder im Sommer mit einem knackigen Salat servieren. Welcher Käse verwendet wird, hängt dabei von der jeweiligen Region ab. Während die Salzburger Bierkäse verwenden, kommt in Tirol – und in unserem Rezept – Bergkäse in die Knödel. Zuallererst altes Weißbrot oder Schlosswecken in 1 cm große Würfel schneiden [1] und in eine Zutaten: 250 g altes weißes Brot oder Schlosswecken , 200 ml Milch, 2 Eier, 1 Zwiebel, 100 g Bergkäse, Salz, Pfeffer, Butter, Petersilie Schüssel geben. Anschließend die Zwiebel schälen, fein schneiden und in einem Topf mit etwas Butter andünsten. Die glasigen Zwiebeln mit der Milch aufgießen und diese erwärmen. Die Weckenwürfel mit der Zwiebel-Milch übergießen, gut miteinander vermengen und 10 Minuten ziehen lassen. Danach die Petersilie fein hacken, den Bergkäse reiben [2] 1 2 3 4 und zusammen mit den beiden Eiern zur Brötchenmasse geben. Alles gut miteinander vermischen [3]. Nun aus der Masse die etwa 7 cm großen Knödeltaler formen. Butter in der Pfanne erhitzen und die Knödeltaler darin knusprig goldbraun [4] anbraten. Gerade im Sommer passt dazu ein knackig frischer Salat. Mitarbeiter der Bäckerei Gnaier sowie deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Unter allen richtigen Einsendungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Nur ausreichend frankierte Einsendungen nehmen an der Verlosung teil. Jeder Teilnehmer kann nur einmal gewinnen. Sachpreise können nicht in bar ausbezahlt werden. Nach einem langen Winter zieht es alle nach draußen. Und für viele ist der Sommer einfach die schönste Jahreszeit. Für noch mehr Spaß und Genuss sorgt unsere Sommer-Box. Lassen Sie sich überraschen! Um eine der zehn Kisten zu gewinnen, müssen Sie nur das Lösungswort und Ihre Telefonnummer bis zum 30. Juni 2022 an uns schicken: per Post an Bäckerei Gnaier, Königsbronner Straße 50, 89520 Heidenheim oder per E-Mail an mitmachen@ gnaier-baeckerei.de Mitmachen & gewinnen 10 Sommer-Kisten Genuss aus Österreich: Kaspressknödel 11 BREZELPOST 1-2022 Genießen mit GNAIER

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